Schlagwort-Archive: merkwürdig

Untitled

Ich liebe den Frühling. Die warme Nachmittagssonne auf meiner Haut, Trentemöller in den Ohren und ein hübscher Arsch in kurzen Hosen vor mir. Als sich nach ein, zwei Minuten unser Wege wieder trennen, frage ich mich ernsthaft, ob ich nicht weiter hinterher soll, einfach weil ich sie gerne gehen sehe. “Creep”, denke ich über mich selbst. Aber was solls.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter gedanken, so gut wie nüchtern

dramatische Musik

Kein Geld, keine Drogen, keine Freunde, kein Sex, kein Knistern, keine Schmetterlinge. Ich weiß, das geht vorbei. Das hat ausnahmsweise mal nichts mit hoffen zu tun. Aber wenn es dem  echten Leben an etwas fehlt, dann ist es die dramatische Musik.¹

Also abstumpfen, saufen, was es zu saufen gibt. Eine Flasche Basic, ist sicher nicht genug um besoffen zu werden. Gras schnorren währe auch eine Option. Getan, zwei, drei Tüten mit Al und Rapier, dann wieder zu mir, wo die Melancholie wie hässlich-zäher Nebel kniehoch im Zimmer steht.

Wenn man sich derart Zwanghaft an den Strohhalm Rausch klammert, dass man den letzten Rest pisswarmen Gin mit Wasser mischt, um ihn irgendwie runter zu würgen, ist es Zeit für Selbstreflexion.

Der Schmerz verschwindet nie ganz. Er kommt mit dem Ausnüchtern zurück, manchmal sogar noch schneller, der Schmerz von dir getrennt zu sein. Es hilft auch nichts, dass wir den Real-Life-Status unserer Beziehung zu “offen” geändert habe, obwohl ich das ja wollte, darauf gedrängt habe. Nur noch mehr Zweifel, Heimweh.

Wieso bin ich so ein Versager, verängstigt und zu tiefst fasziniert von fremden Frauen, unfähig den ersten Stritt zu machen? Gefangen in einem Netz aus Selbstzweifeln und irrealen Vorstellungen, wie Mann politisch korrekt jemanden aufreißt. Ich weiß es nicht. Aber ich will das durchziehen und ich ich brauche dich.

Und es fehlt die dramatische Musik.

—————————

¹ Fanny van Dannen – Dramatische Musik

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter alk, gedanken, marijuhana

in Watte

Eine riesige Halloween-Kürbis-Fratze verzieht sich langsam zu den Seiten hin. Ich fühle mich ein bisschen schwindlig, wie in  Watte gepackt. Augen auf. In meinem Zimmer, gut. Was ist denn nun schon wieder passiert?

Ach ja: Den Tag über am Gruppen-Projekt für die Uni gearbeitet. Dann zu Lidl geradelt, shit, Bank-Karte vergessen, wieder heim, Karte jagen, zurück, bezahlen, wieder heim. Irgendwie witzig. Später ne Flasche Wein und ein bisschen Weed klarmachen und erstaunlicherweise: kurz Fussball schauen, spaßig. Al hat eine Waage gekauft, deshalb zunächst mal nachwiegen. Der Dealer hat uns abgezogen, ich bohre nach und bekomme den Rest. Passt. Arschloch. Gut das er nebenan wohnt.

Dann chill ich mich ein, mit dicker Tüte und Wein, bei Al und Rapier in der Wohnung. Leute kommen und gehen, wie bunter Rauch, der sich in Retrospektive viel zu schnell bewegt. Nach ein paar Stunden heim, Sandwich, Gute-Nacht-Joint, Fernsehen. Über einen Satz den ich dabei aufgeschnappt habe nachdenkend schlafe ich ein.

“And what better way to choose your path, then insist, it is our destiny.”

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter alk, marijuhana